Occupy Frankfurt geht weiter

Die Piratenpartei Frankfurt ruft zur Teilnahme an der Demonstration am 22.Oktober um 12 Uhr am Rathenauplatz auf. 

 

Nachdem am letzten Samstag ca. 8000 Menschen in der Frankfurter Innenstadt demonstrierten, geht Occupy:Frankfurt in die nächste Runde. Rund 200 Demonstranten zelten vor der EZB und täglich werden es mehr. Bis mindestens 29. Oktober ist die Genehmigung der Demonstration erteilt worden. Viele Frankfurter strömen täglich zum Camp, um ihre Unterstützung zu signalisieren oder gar Sach- und Geldspenden zu überreichen. 
 
"Die Menschen in diesem Land verstehen nicht mehr, warum ihre Steuergelder erneut in die Banken gepumpt werden müssen, wenn gleichzeitig an Bildung gespart oder eine Erhöhung des Rentenalters diskutiert wird", so Stefan Schimanowski, Vorsitzender der Piratenpartei Frankfurt. "Der friedliche Protest vieler zeigt, dass die Bürger deutlich mehr an den politischen Entscheidungen des Landes teilnehmen möchten", ergänzt Nicole Seiler, Generalsekretärin der Frankfurter Piraten. 
 
"Immer öfter spricht die Bundesregierung von der Systemrelevanz privatwirtschaftlich geführter Unternehmen. Sei es Energieversorger oder Banken, die unsere Gesellschaft an den Abgrund führen und die wir mit Steuermiliarden retten müssen, da sonst unser Gemeinwohl auf dem Spiel steht. Es kann nicht sein, dass die Gier nach immer mehr Profit die Leitlinie für solche Unternehmen ist. Wenn ein Unternehmen so relevant für unsere Gesellschaft ist, dass wir ihr ausgeliefert sind, muss die Gesellschaft diese Unternehmen kontrollieren und wenn es sein muss auch durch Verstaatlichung",  sagt Thorsten Wirth, Pressekoordinator der Piratenpartei Frankfurt.

 

In Frankfurt am Main ist eine Demonstration angemeldet. Treffpunkt: 12 Uhr, Rathenauplatz.

Hinweis: Die Demonstration die um 11 Uhr vor der EZB beginnen soll hat unseren Informationen zufolge, nichts mit Occupy:Frankfurt zu tun. Das sind Trittbrettfahrer von der Deutschen Demokratischen Partei oder der Partei der Vernunft mit zweifelhaften Absichten.

Mehr Informationen gibt es auf:
http://www.attac.de/aktuell/eurokrise/aktionstag-2210/
http://www.occupyfrankfurt.de/

Pressemitteilung 20.10.2011

Autor: T. Wirth

Veröffentlicht durch: Piratenpartei - Kreisverband Frankfurt am Main

 

 

Kommentare

neues Sterngroschen-EU-Denkmal nahe Börse?

Knick in der Optik? Seit wann steht auf dem Platz zwischen HugenTHObl (M. Frisch-Leser werden den Buchstabendreher verstehen) Bücher und Fressgass (auf dem Gelände des neuen Parkhauses)
das identische Euro-"Denkmal" wie am Theater vor der ehemaligen BFG/SEB-Zentrale.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bank_f%C3%BCr_Gemeinwirtschaft
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2001-06/2046920-umstrukturie...

===

Netzneuralität: Braucht jetzt jeder einen neun Computer?

http://tuerraten-fraktion-berlin.dynip.name/www.piratenfraktion-berlin.d...
http://h1792467.stratoserver.net/www.piratenfraktion-berlin.de.gif

Tja, das war schon kriminell was damals an sabotage lief!

Internetexplorer

Hi,

die Kritik ist direkt an die Piratenfraktion zu richten, hier ist sie falsch. Und nein, man braucht nicht immer einen neuen Computer, sondern muss vllt. mal die Software updaten. Außerdem gibt es noch zig andere Browser, die um Längen besser sind, als der IE (und vor allem sich auch mal an Standards halten). Eine kleine Auswahl: Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera.

Ein Computer ist übrigens wie ein Auto. Wenn man sich nicht darum kümmert, vergammelt er.

Viele Grüße

Ach so, die Angabe "Rathenauplatz" ...

... bezog sich nicht auf den Ort von dem aus das Fotos gemacht wurden.

Ideologiefreiheit?

Ein einfacher Hinweis, dass der Internet Explorer in Version 6 schon 10 Jahre alt ist und somit nicht mehr zeitgemäß ist, hätte auch gelangt. Dies sagt ja selbst Mircosoft: http://www.ie6countdown.com/

Wir sind nicht die Grünen, die den Leuten vorschreiben, wie man zu leben hat. Falls kein Update des Internet Explorer möglich sein sollte, ist die Nennung von Alternativen natürlich eine Option.

Demo um 11 Uhr vor der EZB

Hallo,

ich bin vom "Aktionsbündnis Direkte Demokratie – Gegen den Euro Rettungswahnsinn"
und Mitorganisator der Demo vor der EZB kommenden Samstag.
Wie oben richtig beschrieben, haben wir nicht direkt mit Occupy Frankfurt zu tun, allerdings
ziehen wir am selben Strang - wenn auch teilweise mit unterschiedlichen Schlussfolgerungen
oder Forderung. Das, so denke ich, ist aber ein normaler Zustand, in einer heterogenen
Gesellschaft.
Allerdings ist es falsch hier von Trittbrettfahrern zu sprechen, denn unsere Demos gab es
schon vor der Occupy-Bewegung. Einziger Unterschied, das mediale Interesse hielt sich in
Grenzen (kleinere Beiträge im SWR TV, Report Mainz und Spiegel Printausgabe) und somit
natürlich auch die Anzahl der Teilnehmer der Kundgebungen.
Angemeldet wurde die Demo vom Aktionsbündnis, die pdv und/oder ddp werden aber daran
teilnehmen.
Alle weiteren Infos bekommt ihr hier oder unter der auf der Seite angegebenen Email-Adresse:
http://eurodemostuttgart.wordpress.com/2011/10/20/vorab-erklarung-zur-ze...

Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn wir mit euch dort vorort ins Gespräch kommen könnten.
Denn miteinander zu sprechen ist positiver, als nur übereinander :)

Grüße
Florian

Getrennte Wege

Für mich ist es völlig ok, dass die Neoliberalen Empörten getrennt von der Bewegung der Empörten starten - uns trennt m.e. ein ganzes Universum

Grüße

Mainstreammedienopfer

Die PDV ist nicht neoliberal.
Wer googln kann, ist klar im Vorteil.