Dies ist eine Veröffentlichung in der Rubrik Piratengedanken.

Piratengedanken sind Berichte, Kommentare und Meinungen unserer Mitglieder. Diese Einzelmeinungen sind nicht zwangsläufig Parteimeinung! 

 

 

Glücklich ohne Überwachung - Demo

Schotten die Piraten sich ab?

Ein Beitrag von Hans Palm

Vorab: Ich bin erst seit Mai 2012 dabei und ziemlich inaktiv. Da kann es sein, dass ich mir etwas einbilde, was keinen realen Bestand hat. Urteilt selbst.

Da ist erst mal der „Abkürzungsfimmel“. Wenn es um Organisatorisches geht, wird im Schriftverkehr abgekürzt, was man nur abkürzen kann. Neumitglieder oder interessierte Außenstehende verstehen nur Bahnhof.
Ich sehe da eine Tendenz zur Technokratie und das (natürlich unbewusste) Bedürfnis der Aktiven, sich von den Inaktiven abzugrenzen, es ihnen schwer zu machen, in den erlauchten Kreis der Wissenden einzudringen. Warum? In diesem Kreis kennt man sich, versteht man sich, weiß man, was man von dem anderen zu halten hat und fühlt sich wohl. Nach außen hin demonstriert man, dass man ein alter Hase ist, der Bescheid weiß.

Der zweite Punkt ist die teilweise Abschottung vor der Außenwelt.
Zu ihren Kernthemen Demokratie und Freiheit stehen sie auf der Straße, geben Interviews, schreiben Pressemitteilungen.
Das ist prima, reicht aber nicht aus. Wenn die Piraten nicht mindestens genauso effektiv und deutlich zu den Themen etwas sagen, die die Leute vorrangig interessieren, werden sie als Interessenpartei und Randgruppe wahrgenommen. Ziel muss es sein, als alternative Volkspartei erkannt zu werden, die mit Transparenz und Ehrlichkeit die drängenden Probleme angeht. Nicht nur das liberale, auch das soziale Profil muss erkennbar sein.
Die Piraten sollten stolz darauf sein, dass sie intelligente Leute sind und es offen sagen. Sie haben zu jedem politischen Thema eine Fülle von kompetenten Mitgliedern und solchen, die sich in kurzer Zeit in ein neues Gebiet einarbeiten können.
Ich finde es falsch, dass der Bundesvorstand sich zu Themen nicht äußert, wenn noch keine gültigen Parteibeschlüsse dazu vorliegen. Der Bundesvorstand ist der erste Ansprechpartner für jeden Außenstehenden, insbesondere auch für die Medien.
Damit die Partei nicht als unwissend dasteht, muss der Bundesvorstand sich zu jedem Thema äußern können und es auch tun, wenn es verlangt wird. Zwar ist das Grundsatzprogramm noch nicht lückenlos, aber schon recht dicht. Man erkennt leicht, was eine piratige Meinung ist und was nicht. Natürlich muss man dabei sagen, dass es sich um eine persönliche Meinung handelt, die aber den Prinzipien der Piratenpartei entspricht. Wenn man sich dabei mal verhaut, ist es auch nicht schlimm. Man stellt es dann öffentlich richtig. Niemand nimmt das übel (außer einigen Piraten), denn sie sind eine junge Partei, nicht so verknöchert wie die anderen, und lernen dazu.

Merkwürdigerweise sehe ich also im Kleinen wie im Großen eine Tendenz zur (unbewussten und nicht gewollten) Abschottung, im Großen könnte man es auch Wegducken nennen. Das ist gerade jetzt fatal, weil die Leute jetzt noch neugierig sind und sich für die Piratenpartei interessieren.

 

Kommentare

Piratenpartei quo vadis II

von Hans Palm

Einige Leute in der Piratenpartei möchten sie gerne so erhalten, wie sie jetzt ist: recht überschaubar. Die aktiven Mitglieder kennen sich untereinander und haben alles unter Kontrolle.
Wenn die Wähler aber den Eindruck bekommen, dass die Piraten nur Opposition sein und keine Verantwortung übernehmenn wollen, werden sie sich von ihnen abwenden.

Manche sind ängstlich und meinen, es wäre noch zu früh, die Piraten wären für eine Regierungsbeteiligung noch nicht so weit, noch nicht reif, noch zu unerfahren.
Sie sollen ruhig so weitermachen wie bisher. In der Partei sind genügend andere, die die große Chance, aber auch die Pflicht sehen, jetzt die Möglichkeiten wahrzunehmen.

Im Wahlkampf müssen die Themen im Mittelpunkt stehen, die für die Bürger am wichtigsten sind, in erster Linie im Kampf gegen die Armut die finanzielle Grundsicherung für alle.
Dann werden die Piraten gute Chancen haben, in den Bundestag und in die Landtage zu kommen, und eventuell für die Regierungsbildung eine wichtige Rolle spielen.
Vor allem im Bundestag dürfte die Piratenpartei sich nicht verweigern.

Koalitionsverhandlungen mit der Piratenpartei würden öffentlich übertragen. Wenn die Piraten sich zwischendurch beraten müssten, wäre das durchaus positiv. Der Bürger, der zusieht, weiß auch nicht immer gleich, wie er zu einer Sache stehen soll.

Das Interesse wäre riesig. Die Forderung nach allgemeiner Transparenz in der Politik und damit nach mehr Demokratie würde einen großen Schub bekommen.

Und die Piratenpartei würde das tun, was richtig und notwendig ist.

Ja sie Schotten sich ab

Weil sie ein elitäres Denken entwickelt haben, etwas was sehr geläufig ist unter techies. Leider vergessen sie das sie in der Minderheit sind und wenn man die Gesellschaft ändern will, muss man sich anpassen und deren Sprache sprechen.

Schotten die Piraten sich ab?

Piratenpartei, quo vadis?

von Hans Palm

Man stelle sich Folgendes vor:

Die Piratenpartei geht jetzt mit vollem Eifer in den Bundestagswahlkampf mit dem Ziel, in den Bundestag zu kommen und politische Veränderungen zu bewirken.

In den Mittelpunkt des Wahlkampfes stellt sie
a) ihre eigene Ehrlichkeit und Transparenz und die Forderung, diese in allen Bereichen der Gesellschaft, auch gerade in der Politik zu verwirklichen,
b) ihre Forderung nach Gerechtigkeit, vor allem im sozialen Bereich, Abschaffung der Armut, ermöglicht durch stärkere finanzielle Beteiligung derer, die es sich leisten können,
c) Unterstützung der Schwachen und Benachteiligten,
d) Freiheit der Meinung und des Meinungsaustausches, kostenloses Internet für alle.

Damit ist sie für alle Schichten der Bevölkerung wählbar. Das ist es, was eine Volkspartei ausmacht.

Die Piratenpartei schafft es in den Bundestag. Andere Parteien treten mit dem Vorschlag einer Koalition an sie heran.

Die Piratenpartei verweist auf ihre Prinzipien und stellt folgende Bedingungen:
a) Alle Verhandlungen werden öffentlich geführt,
b) im Falle einer Koalition finden dann alle Gespräche über Vereinbarungen öffentlich statt.

Andernfalls gehen die Piraten in die Opposition.

Was wäre daran falsch? Was sollte man ändern?
Wenn man politisch etwas bewirken will, muss man bereit sein, auch Verantwortung zu übernehmen.

Bürgerbewegung oder Partei

Genau diese Art von Kommentaren sind sehr förderlich (Ironie) für neue Mitglieder oder solche Menschen, die sich für die Partei und deren Programm interessieren - dahingehend am besten nicht beitreten. Mit Aussagen in Richtung "Wir sind halt so, pass Dich gefälligts an" kann die Partei nichts bewegen. Siehe auch: http://www.piratenpartei-hessen.de/piratengedanken/2012-09-19-eindruecke...

Es ist eine Grundsatzentscheidung wie Veränderungen erreicht werden sollen. Die eine Gruppe versteht sich als "Bürgerbewegung". Das bedeutet, ein Umdenken in der Bevölkerung zu erreichen, bis alle auf dem "guten" Weg sind. Damit kann durchaus für einzelne Themen etwas erreicht werden, siehe Atomkraft und Internetsperren etc.. In solchen Bewegungen kommen Menschen mit unterschiedlicher Parteiausrichtung zusammen, sie vereint das Thema. Wer das will, sollte in den Bürgerbewegungen arbeiten (ATTAC, Ausgestrahlt …)
Die zweite Gruppe sind diejenigen, die "den Weg durch die Institutionen" gehen wollen, um durch Mitarbeit im System das System zu ändern.
Beides ist legitim. Beides hat seine Berechtigung. ABER die "Piratenpartei" ist eine Partei! Alle Mitglieder haben sich entschlossen durch die Arbeit im System am System etwas zu verändern - oder nicht? Ein Partei braucht Zustimmung aus dem Volk um in den Parlamenten mitarbeiten zu können. Dazu braucht es Mitglieder und vor allem Wähler. Dazu darf die Partei sich nicht in eine Filterbubble zurückziehen.
Irritieren ist für mich auch die Aussage "würde die piratenpartei zur volkpartei mutieren, wäre mich das sehr stark motivierend, auszutreten.". Hmm, ist eine Volkspartei schlecht? Wollen wir nicht etwas für Alle verändern? Dann brauchen wir auch die Zustimmung von zumindest einer überwiegenden Mehrheit dafür.

Lore

Leider

Leider denken viele nicht so wie Du, schade. Denn wenn sich das nicht bald ändert werden wir bald das Lied "Vom Winde verweht" spielen können.

Einige sollten erkennen das sie mit Ihrer Mitgliedschaft in einer Partei, Ja Partei, ein politisches Mandat übernommen haben das eine Verantwortung mit sich bringt, alles andere ist eine Bewegung und brauch nicht den Rahmen einer Partei.

Abschottung - Aküfi

Lieber Hans,

es fällt mir hier in Dresden als ex Frankfurter auch auf, das der Abkürzungsfimmel üblich ist. Oft verstehe ich auch nicht alles, besonders bei Twitter. Was bedeutet denn dieses Zeichen mit dem nach links kippendem Strih, dem o und dann wieder nach rechts / kippendem Strich? Vielleicht bin ich mit 53 Jahren zu alt für so etwas? Jung genug bin ich aber aus Erfahrung um die Politik (noch) zu verändern!

Natürlich schotten wir uns da von vielen möglichen Wählern ab. Dies darf mit Sicht zur Bundestagswahl und anderen bevorstehenden Wahlen nicht sein.
Auch wenn wir im Moment nicht alles wissen und nicht zu allen Fragen eine Antwort haben, so sollten wir offen und ehrlich den Menschen gegenübertreten und diese lieben Leute (ex Nichtwähler) aufsammeln.
Nur so können wir gewinnen, entern und dann auch etwas ändern.

Beste Grüße,
Sachsenwolf
Peter J. Müller
Dresden

Weiter geht`s

Ich kann dich zum Teil verstehen nur haben die Piraten in meinen Augen den Anspruch neu zu denken. Das bedeutet vor allem sich alter, zweckmäßiger (auch rhetorischer) Fesseln zu entledigen. Es mag sein das dies fälschlicherweise als technokratisch interpretiert wird doch die Piraten die ich kennenlernen durfte, sehnen sich geradezu nach (neuen) Ausdrucksmöglichkeiten. Piraten haben verstanden das die Sprache der Schlüssel ist um aus institutionalisierten Sprachmustern herrauszukommen. Es ist keine Abschottung sondern der schwere Weg Bewusstsein zu schaffen. Das dabei der ein oder andere Begriff auf Unverständnis stösst, ist normal. Den "Neumitgliedern" zu helfen diese Einstiegshürde, mit Hilfe der von dir gemachten Erfahrungen abzusenken, lohnt sich. Nur so können wir gemeinsam die richtigen Bilder/Metaphern finden um uns zu erklären.

(irgendwer)

Antwort

Abkürzungen: So sehr viele Abkürzungen benutzen wir eigentlich nicht. Viele sind aus der Not der 140 Zeichen bei Twitter geboren und viele Piraten benutzen wahrscheinlich auch Akronyme. Da kann man sich reinfinden und zur Not auch immer nachfragen. Ich mache das auch, weil ich ebenfalls nicht jeden Hashtag deuten kann.

Volkspartei: Ich sehe die Piratenpartei absolut nicht als eine weitere Volkspartei und ich möchte das auch nicht. Es gibt bestimmte Kernthemen und man kann das Programm auch erweitern. Ich halte es nur für falsch, auf Teufel komm raus ein Vollprogramm zu stricken.

Vorstand: Ich denke ebenfalls, dass sich der Vorstand auch zu Themen äußern kann/darf/muss, zu denen die Basis noch nichts beschlossen hat. Davon geht die Basisdemokratie nicht vor die Hunde und falls es mal völlig daneben ist, wird es schon korrigiert werden.

Gruß
Leibowitz

Rückfragen und: Nein.

Das ist keine Abschottung, das ist Faulheit und Platz sparen (letzteres braucht man vor allem bei Twitter).
Wenn selbst nach kurzem googlen eine Abkürzung nicht klar ist, frag nach. Unsere Kanäle sollten alle Rückkanäle haben. Es gibt übrigens kaum ein System, in das man schneller als Unbekannter hereinkommt, als bei den Piraten. Aber man muss eben auch rein passen. Wir sind ja eine Partei und kein Supermarkt.

Nein: Wir werden keine Volkspartei, wollen mit großem Konsens keine werden und es ist schlicht unrealistisch. Und jede Öffnung für "alle" Themen nimmt uns einen Teil des Potentials, den wir überhaupt erreichen können. Wir wollen als ehrlich mahnende Minderheit unseren Einfluss geltend machen, und das tun wir auch.

Der BuVo (Bundesvorstand ;-) macht das sehr gut so.

man muss eben auch Reinpassen

Mit diesem Denken wirst Du nicht weit kommen. Wie elitär denkst Du, bist Du oder die Partei.

Du gehörst in die FDP!!!

Basisdemokratisch statt Vorstandshörig

Ich würde gerne sagen "willkommen bei den Piraten", aber leider kann ich das nicht wirklich, denn für mich hat es den Anschein, dass du dich mit der Piratenpartei vor deinem Eintritt nicht wirklich auseinander gesetzt hast. Andernfalls wäre dir bewusst gewesen, dass die Partei grundsätzlich basisdemokratisch organisiert ist und aus diesem Grund der Vorstand gar nicht das Mandat und die Aufgabe hat, über die anerkannte und abgestimmte Parteimeinung hinaus an die Öffentlichkeit zu treten. Er ist Teil des vielstimmigen Sprachrohrs der Basis und ansonsten im Wesentlichen für die Verwaltung zuständig. Mit dem Zusatz "persönliche Meinung" haben schon viele Vorstandsmitglieder interessante Erfahrungen machen müssen. Einige Pressevertreter - nicht alle - haben dabei eine sehr eigenwillige Interpretationsweise, weshalb mittlerweile die meisten Vorstandsmitglieder auf nahezu jeder Ebene sehr zurückhaltend geworden sind mit solchen Äußerungen und das empfinde ich als sehr positiv.

Da wir ja nicht nur die Mitarbeit von (Basis-)Piraten zulassen, sondern auch und gerade an der Meinung unserer Mitbürger (Freibeuter) interessiert sind, ist es in meinen Augen sogar sehr positiv zu einem Thema offen zugeben zu können, dass es hier noch Arbeit benötigt. Es kann sogleich als Einladung ausgesprochen werden.

Insoweit kann ich keine Abschottung feststellen, sondern gerade das Gegenteil. Es mag allerdings für Menschen, welche die althergebrachten Strukturen gewohnt sind, zunächst etwas abschreckend erscheinen. Denn viele Meinungen bedeutet natürlich auch viel (inhaltliche) Arbeit und Auseinandersetzung damit.

Damit ist noch nicht einmal die grundsätzliche Frage angesprochen, ob die Piratenpartei überhaupt eine "Volkspartei" werden soll, geschweige denn, welchen Vorteil eine sogenannte Volkspartei dem Wählern bieten mag. Ich teile die Ansicht von michamo, dass die Piratenpartei genau das nicht werden sollte. Eine interessante, wenn auch teilsweise fast schon radikale Position ist unter http://www.ernsthaft-bloggen.de/index.php?/archives/99-Mit-der-23-Mehrhe... zu lesen. Der Argumentation kann ich mich in weiten Teilen durchaus anschließen, das Ergebnis ist zu debattieren.

Zur Sprache hatte sich michamo bereits ausführlich geäußert, dass würde ich so stehen lassen wollen.

Beste Grüße
Pirata

Wir schotten uns nicht ab

Ahoi!
Ich denke die Piraten schotten sich nicht ab, jedenfalls nicht bewusst. Ich gehe mal auf die beiden Punkte "Sprache der Piraten" und "Programmerweiterung" kurz ein.

1. Zur Sprache: Das ist halt die Netzsprache die wir verwenden, da kommen wir her, insofern schotten wir uns bestenfalls dadurch ab, das wir die Sprache unserer Lebenswelt nutzen. Es ist ja auch nicht die Sprache "der Piraten", sondern eine Sprache, die sich über Jahrzehnte im Netz entwickelt hat. Ich persönlich halte sie für eine große Bereicherung.

2. Zu "Ziel muss es sein, als alternative Volkspartei erkannt zu werden": Das ist fast ein Glaubensfrage, da wohl niemand mit Sicherheit sagen kann welcher Weg die Chance auf ein Überleben der Piraten erhöht. Ich halte die Beantwortung mit "ja" so ziemlich für den größten Fehler, den die Piraten begehen können, denn sie würde großen Teilen der Basis den Boden unter den Füssen wegziehen. Schon jetzt gibt es ja Anzeichen für eine daraus resultierende "Identitätskrise", und man kann sich die Frage stellen "ist das eigentlich noch die Partei, für die ich stehe?". Der Partei leichtfertig ihre Wurzeln zu nehmen, und das auch noch als Gewinn darstellen zu wollen, zeugt aus meiner Sicht von Mangelndem Wissen über die Geschichte der Piraten.

3. Die wirklich spannende Frage ist für mich: Warum interessieren sich Leute für uns, die etwas bei den Piraten suchen, das wir nicht bieten? Würden wir uns wirklich abschotten, wären die wohl nicht bei uns. Vielleicht sollten wir uns sogar mehr abgrenzen (abschotten finde ich bei einer Partei die dermassen offen kommuniziert schon eine sehr steile These), um nur für Leute interessant zu sein, die wirklich hinter den Piraten stehen. Das hat auch was mit der Fairness gegenüber Interessierten zu tun, um diese nicht mit falschen Hoffnungen in die Partei kommen zu lassen.

Grüße,

michamo

Abschotten... Nein... Zu wenig Lebenserfahrung... Ja!

Abschotten... Nein...

Zu wenig Lebenserfahrung... Ja!

Freibeuter war ich schon seit 2009...

Pirat bin ich inzwischen seit dem 11.11.2011!

Aktiv... Nein!

Warum: Der vollkommen schwachsinnige Kampf, den einige Piraten untereinander in den Mailinglisten führen, geht mir ganz gehörig auf den Sack!

Abhilfe: Ich habe mich einfach nach 6x Monaten wieder ausgetragen!

Dies mag ein klein wenig unfair, allen engagierten Piraten gegenüber erscheinen (und davon gibt es prozentual mehr als in den Volksparteien), sehr fair jedoch mir gegenüber, denn ich muss mich hier tatsächlich wiederholen, die persönlichen Streitereien in den Mails gehen mir ganz gehörig auf den Sack!

Einige Piraten erwecken in mir den Anschein, dass Sie weitaus "deutscher" sind, als Sie es selbst für sich jemals wahrnehmen werden.

Dies soll hier auch keine Anspielung auf die wenigen Nazis sein, die gibt es auch in den Volksparteien... Sind die Zeile hier gar nicht Wert...

Man kennt es einfach nicht anders, statt sich an weltoffenen Kulturen zu orientieren, die sich untereinander weniger streitsüchtig darstellen, bleibt man einfach spiessig "deutsch", ohne es selbst wahrzunehmen, weil man es offensichtlich auch nie anders kennengelernt hat.

Dies mag egoistisch sein, entschleunigt aber dennoch ungemein...

Weiter als kleiner passiver Pirat dabei sein... JA!

Mal wieder in eine Mailingliste schauen... Vielleicht...

Zurück zu einer Volkspartei?

Unwahrscheinlich...

jazzilla@dirk

was michamo sagt

ausserdem:
würde die piratenpartei zur volkpartei mutieren, wäre mich das sehr stark motivierend, auszutreten.

vielleicht solltest du einfach sehen, woher wir kommen (bürgerbewegung). das über bord zu werfen um eine xte partei zu werden, hielte ich für fatal.

@lotta_kaa

Piratenpartei: Links bis linksliberal und antifaschistisch

Versuche, uns in Richtung des bürgerlichen Lagers zu schieben (so wie dies bei den Grünen mit Göring-Eckart gemacht wurde) sind elendig gescheitert. CDUler und Ex-FDP-Fuzzis haben bei uns nichts zu suchen, wenn sie die Piraten bürgerlich kastrieren wollen!