Allgemein

05.06.2021 – Weltumwelttag: Frankfurt und das Auto – eine Geschichte mit Zukunft?

“Wir wollen eine gesunde und natürliche Umwelt erhalten. Dies bedeutet die Minimierung von schädlichen Einflüssen auf unsere Umwelt, sowie den Schutz und die Wiederherstellung von Naturräumen.” – Auszug aus dem aktuellen Grundsatzprogramm der Piratenpartei Deutschland [1]

Heute ist der internationale Tag des Umweltschutzes. Er wurde 1972 von den Vereinten Nationen als Aktionstag festgelegt und wird mittlerweile in mehr als 150 Ländern begangen. Es geht vor allem darum, den Menschen überall auf der Welt Mut zu machen und sie zu motivieren, auch etwas zum Umweltschutz beizutragen. Denn jede Kleinigkeit zählt! Das Motto in diesem Jahr ist “Nein zu Wegwerf-Plastik — ja zu Mehrweg!”. [2] Hierbei erinnern wir uns doch sofort an unser Kommunalwahlprogramm 2021, in dem wir u.a. eine Abgabe auf Einweggeschirr gefordert haben. Doch dies ist nur einer von vielen Punkten, den wir in unserem Kapitel “Klimaschutz in Frankfurt – Globale Verantwortung vor Ort” aufgenommen haben. Für ein besseres Stadtklima wollen wir 42.000 neue Bäume für Frankfurt haben und mehr Wiese statt Pflaster. [3]

Schauen wir zwei Tage zurück auf den 03.06.2021 – Weltfahrradtag. Ein bedeutsamer Tag, denn jeder Mensch, der Fahrrad fährt, leistet schon seinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz, weil er zum Beispiel in diesem Moment kein Auto nutzt. Auch hier muss noch viel Umdenken in den Großstädten stattfinden. Wir brauchen die Verkehrswende jetzt und zwar ganz dringend. Ein denkbarer Ansatz liegt in der Stadtentwicklung: Bei der Entstehung neuer Stadtteile direkt auf autofrei und umweltbewusste Konzepte setzen. Hierfür gibt es viele erfolgreiche Beispiele in anderen europäischen Großstädten wie Paris, Barcelona oder Madrid. [4]

Zwei wichtige Themen, die nicht voneinander zu trennen sind: Umwelt- bzw. Klimaschutz und die Verkehrswende. Denn die Verantwortung, die wir vor Ort übernehmen, wirkt als lokale Maßnahme auch kleinteilig auf das globale Klima. Rein subjektiv ist klimafreundliche Stadtplanung dann auch noch viel hübscher als autofreundliche.

“Technologie wie z.B. Elektrofahrzeuge allein werden das Weltklima nicht retten. Der Lithium-Abbau sorgt in den trockenen Gegenden der Welt für neue Umweltprobleme. Gerade deshalb sind die Großstädte weltweit in der Verantwortung, den Fahrradverkehr zu fördern und den Kraftverkehr auf das wirklich notwendige Maß zu reduzieren. Baulich getrennte Radwege und Vorrangregelungen für Radfahrende sind für einen sicheren und attraktiven Radverkehr absolut notwendig. Radfahren schont die Umwelt und fördert zudem die Gesundheit.”

Herbert Förster, Stadtverordneter im Römer für die Frankfurter PIRATEN

“Wir haben diese wichtigen Themen aus gutem Grund in unser Kommunalwahlprogramm aufgenommen. Es gibt noch so viel zu tun und gemeinsam mit den Frankfurter PIRATEN können wir den Klimaschutz in unserem schönen Frankfurt voranbringen und die Stadt in eine nachhaltige Zukunft führen. Wir haben diese gemeinsame Verantwortung. Da ich selbst Radfahrer bin, kann ich die Entwicklung in diesem Bereich hautnah miterleben und weiß, wo die Anknüpfungspunkte sind. Deshalb setze ich mich aktiv zusammen mit den Frankfurter PIRATEN für unsere Forderungen zum Klimaschutz und der Verkehrswende ein!”

Lothar Krauß, ebenfalls Frankfurter PIRAT