Ortsbeiratsberichte

Bericht zur allgemeinen Bürgerfragestunde der 46. Sitzung des Frankfurter Ortsbeirats 3 für den Bezirk Nordend am Donnerstag, den 12. November 2015

von Richard

Umbau der U5-Station Musterschule: Sicherheitsgutachten erfordert nur geringfügige Planänderungen
Der bei den Anliegern der unteren Eckenheimer Landstraße hoch umstrittene Umbau der U5-Station als barrierefreien Hochbahnsteig mit 80 cm Rampenhöhe wird erfolgen. Letzte Sicherheitsmängel wurden abgestellt. Vorgesehen sind nun eine bessere Markierung an der Kreuzung von Fuß- und Radwegen, mehr Beleuchtungskörper, taktile Platten für schleifende Stufen und die Warnung vor nicht gänzlich stufenlosen Ein- und Ausstiegen im ersten und dritten Wagen vor dem Halten der Bahn. Der Bau der neuen Verkehrsanlage beginnt ab dem 29. März 2016 und wird zügig fünf Monate später bis Ende August beendet sein. Die Vorstellung der sicherheitsoptimierten Version mit letztem Schliff ließ in der gut besuchten Sitzung auf Seiten des Ortsbeirats, der Besucher, und Vertreter der Stadtwerke nochmals die Emotionen der letzten Jahre bei der Umsetzung der Baumaßnahme erkennen. Aber die Würfel sind gefallen. Anlieger werden sich langsam an die auf jeder Straßenseite zirka 100 Meter langen und 80 cm hohen Bahnsteige gewöhnen müssen.

Bericht zur allgemeinen Bürgerfragestunde der 42. Sitzung des Frankfurter Ortsbeirats 4 für Bornheim und das Ostend am Dienstag, dem 30. Juni 2015

von Richard

Vorstellung des Frankfurter Schulentwicklungsplans
Nach massiven Beschwerden von Eltern zu Engpässen beim Zugang ihrer Kinder zu wohnortsnahen weiterführenden Schulen in der April-Sitzung des Ortsbeirats 4 kam es nun zwei Monate später in der Juni-Sitzung zur Vorstellung des Frankfurter Schulentwicklungsplans 2015-2019. Akut entlastet dieser Plan weder Eltern noch Schulämter beim Versuch freie Plätze in ortsnahen Gymnasien für das kommende Schuljahr zu finden bzw. mehr Kapazitäten zu schaffen. Mittelfristig wird jedoch für Entlastung gesorgt werden. Denn Frankfurt wächst und die Schulinfrastruktur muss in den alten wie neuen Stadtteilen Schritt halten. Zu den bereits achtzig existierenden Grundschulen sollen innerhalb von fünf Jahren fünf hinzukommen und dreizehn erweitert werden. Neben der Erweiterung von Kapazitäten werden auch bildungspolitische Vorgaben im Hinblick auf die Förderung von sprachlich und anderweitig benachteiligten Schülern umgesetzt. Soll heißen, mehr Einbeziehung (Inklusion) und weniger Ausgrenzung.

Bericht zur Bürgerfragestunde zur 41. Sitzung des Ortsbeirats 12 (Kalbach/Riedberg) am 29.05.2015

von Martina

Es gab sehr lange Diskussionen zu zwei Themen: Streckenführung der Buslinie 29 und fehlende Gymnasialplätze im Frankfurter Norden.

Zunächst berichtete Herr Frank, ein Vertreter der traffiQ (lokale Nahverkehrsgesellschaft der Stadt Frankfurt am Main), über die Pläne zur neuen Streckenführung der Buslinie 29 und deren Auswirkungen auf andere Buslinien/Verkehrsanbindungen in Kalbach und im Riedberg. Danach stellte er sich den Fragen der Ortsbeiratsmitglieder und Bürger. Hierbei wurde viel über einzelne Haltestellen diskutiert.
Die Planung wurde bisher ohne Ortskundige gemacht, weswegen z.B. Haltestellen vorgeschlagen wurden, die nicht den derzeitigen Nutzungswegen der Bürger entsprechen. Da es Optimierungsbedarf gibt, hat Herr Frank zugestimmt, mit dem Ortsbeirat 12 einen Vor-Ort-Termin zu machen.

Bericht zur allgemeinen Bürgerfragestunde der 41. Sitzung des Frankfurter Ortsbeirats 4 für Bornheim und das Ostend am Dienstag, dem 19. Mai 2015

von Richard

Gewerbliche Entwicklung der Bergerstraße: sieben Mini-Bühnen sollen vor dem Untergang retten
Der Gewerbeverein Bornheim sieht die Attraktivität der Bergerstraße als Flanier- und Einkaufszeile schwinden, insbesondere betroffen davon ist nach der Schließung der beiden Kaufhäuser Saturn und Woolworth die mittlere Bergerstraße, die mehr und mehr von kleinen Billig- und Telefonläden beherrscht wird. Nicht nur das viele Besucher gänzlich ausbleiben, auch deren Verweildauer sinkt. Darüber hinaus fehlen einfach genügend Leute mit ausreichend Geld zum Einkaufen.

Bericht zur Bürgerfragestunde zur 41. Sitzung des Ortsbeirats 3 (Nordend), am Donnerstag 23. April 2015

von Martina

Nach der Vorstellung des interkulturellen Frauen-Projektes „infrau e.V.“ gab es in der Bürgersprechstunde lange Diskussionen zu 2 Themen: Die aktuelle Situation am Friedberger Platz / Friedberger Markt und die intransparenten Kriterien bei der Verteilung von Kindern an weiterführende Schulen, genauer gesagt an die Frankfurter Gymnasien.

Bevor die Bürgerfragestunde eröffnet wurde, gab es einen Vortrag von „infrau e.V. – Interkulturelles Beratungs- und Bildungszentrum für Frauen Mädchen Seniorinnen“.
Dieses wird noch bis August 2015 vom Frauenreferat und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main finanziell gefördert und vom KAEE Institut für Kulturanthropologie und europäische Ethnologie der Goethe-Universität und der Stadtteilbibliothek inhaltlich unterstützt.

Bericht zur allgemeinen Bürgerfragestunde der 40. Sitzung des Frankfurter Ortsbeirats 4 für Bornheim und das Ostend am Dienstag, dem 21. April 2015

von Richard

Mangel an Gymnasien, Flüchtlingsunterkünften und Wasser beklagt

Das neue Gymnasium im Frankfurter Stadtteil Nied kommt bei den Eltern und ihren Kindern in Bornheim und im Ostend gar nicht gut an. Nach der Schließung des Herder-Gymnasiums am Zoo vor zehn Jahren, dem neuen Bevölkerungswachstum und Kinderboom allgemein in Frankfurt und auch im Einzugsgebiet des Ortsbeirats fehlen laut Elternberichten für Abgänger aus der Valentin-Senger-, Merian-, Holzhausen- und Comenius-Grundschule mit Beginn des neuen Schuljahres Ende August bis zu 80 Gymnasiumplätze. Als Notüberlauf und Sammelbecken dient dem staatlichen Schulamt das neue Gymnasium in Nied welches selbst kaum Anmeldungen zu verzeichnen hat. Das bedeutet für die zehn- bis elfjährigen Schüler aus Bornheim und dem Ostend eine bis zu einstündige Anfahrt bis tief in den Westen Frankfurts. Das Problem zieht in den nächsten Jahren auch überall in den Grundschulen ein. Die neuen Stadtviertel in Frankfurt zeigen ihre Wirkung. Der Ortsbeirat wurde von dem Unmut der Eltern überrascht und aufgerüttelt und wird politisch seine Fühler ausstrecken, kann aber selbst direkt nicht in die Karten des Schulamts sehen und dort auch nicht direkt intervenieren.

Bericht zur allgemeinen Bürgerfragestunde der 39. Sitzung des Frankfurter Ortsbeirats 4 für Bornheim und das Ostend am Dienstag, dem 10. März 2015

von Richard

Mitarbeiter des Grünflächenamtes der Stadt Frankfurt stellten dem Ortsbeirat die Pläne für die Neugestaltung der Spielplätze in der Dörnigheimer Straße und auf dem Pestalozziplatz vor. Beide Spielplätze befinden sich im desolaten Zustand und halten kaum noch Angebote für die Besucher vor. Schön in beiden Fällen ist der alte Baumbestand von Linden und Pappeln. Zum Erhalt des Wurzelwerks werden die neuen Spielbereiche im maximal möglichen Abstand zum Baumbestand eingerichtet. Also eher im Sonnen- als im Schattenbereich der Bäume. Gegenüber dem Spielplatz in der Dörnigheimer Straße wird der Spielplatz am Pestalozziplatz fast vollkommen eingezäunt, Lücken im alten Strauchbestand werden mit neuen Strauchpflanzungen geschlossen und drei neue Bäume kommen ebenfalls hinzu. Beide Spielplätze erhalten neues, modernes Spielmobiliar zumeist aus Robinienholz. Die Spielgeräte umfassen das ganze Repertoire von Kletterkombinationen mit Podesten und integrierten Balanciernetzen bis hin zu den typischen Schaukeln für Kinder und Kleinkinder. Alles gepaart mit ausreichenden Sitzbänken. Neue Abfalleimer stehen eher abseits an den Ein- und Zugängen um die Belästigung durch Wespen im Spätsommer zu vermeiden. Auf Basketballnetze wurde im Hinblick auf eine evtl. zu starke Lärmbelästigung durch heranwachsende Jugendliche verzichtet. Die Spielplätze sollen ein bevorzugter Hort für Kinder, Senioren und Behinderten werden. Der Baubeginn soll in beiden Fällen im letzten Quartal dieses Jahres sein. Die Kosten der Renovierung liegen bei zirka 200.000 Euro.

 

Bericht zur allgemeinen Bürgerfragestunde der 38. Sitzung des Frankfurter Ortsbeirats 4 für Bornheim und das Ostend am Dienstag, dem 10. Februar 2015

von Richard

Ausbau A661: Wer hat in Frankfurts Plänen reinregiert? Hessens Betonmafia?

Nach langer Zeit gab es diesmal in der Bürgerfragestunde keine Vorstellung lokaler Baumaßnahmen. Das Vakuum wurde vom Aktionsbündnis "Unmenschliche Autobahn" in Zusammenarbeit mit dem Vertreter der LINKEN im Ortsbeirat fintenreich genutzt, die Vorlage des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Ausbau der Autobahnen A661 und A66 durch befreundete Vielfrager vom Bereich der geschlossenen Ortsbeiratssitzung in die offene Bürgerfragestunde zu ziehen. Dieser Schachzug gelang zwar einigermaßen gut, nur war die Besucherzahl des Ortsbeirats ohne die Vorstellung akuter Bauprojekte so gering, dass die ganze Aktion im Ödland der Sitzung verpufft wäre, wenn nicht heute an dieser Stelle wir PIRATEN davon berichten würden. Soweit das Thema Taktik im Ortsbeirat.

Bericht zur allgemeinen Bürgerfragestunde der 37. Sitzung des Frankfurter Ortsbeirats 4 für Bornheim und das Ostend am Dienstag, dem 20. Januar 2015

von Richard

Vorstellung der Planungen zur Neugestaltung der Spielplätze in der Rose-Schlösinger-Anlage

Mitarbeiter des Grünflächenamtes der Stadt Frankfurt stellten dem Ortsbeirat die Pläne für die Gestal­tung der Spielplätze in der Rose-Schlösinger-Anlage vor. Die Anlage am Bornheimer Hang zwischen Eissporthalle und Bornheim Ost entlang der Kettelerallee steht unter Denkmalschutz und darf im Aus­sehen grundsätzlich nicht verändert werden. Gestalterische Detailänderungen sind aber möglich. Zur besseren Abgrenzung der Hangnutzung für Familien mit Kindern und Hundebesitzern werden im Rah­men der Neugestaltung die beiden Spielplätze Nord und Süd künftige teilweise mit einem gut ein Meter hohen Stabgitterzaun vom Rest des Hanges abgegrenzt werden, wobei der angrenzende Kleingarten­verein Mitsprache bei den Einfriedungen erhält, die direkt auf die Gartenanlage treffen. Besorgte Eltern wiesen darauf hin, dass hier und da der Einsatz von Hecken zum gestalterischen Lückenschluss der Einzäunung Hunde wohl nicht davon abhalten wird, die Spielplätze dennoch für ihre Bedürfnisse zu nutzen: „So dicht können Hecken gar nicht wachsen“. Im September 2015 wird damit begonnen, zuerst den Spielplatz Nord und gute sechs Monate später dann auch den Spielplatz Süd umzubauen. Der Spielplatz Süd erhält als Highlight ein Wikinger-Spieleschiff. Wackelflösse und Schaukeln für Kinder jeden Alters kommen als Standard auf beiden Spielplätzen vor. Die gründliche Sanierung der Spiel­plätze inkl. Auskofferung und Baumbepflanzung wird nicht preiswert zu haben sein. Das Budget für die Maßnahmen auf beiden Plätzen liegt bei 320.000 Euro.

Nach der Vorstellung der Planungen zu den neuen Kinderspielplätzen gab es im Rahmen der allgemei­nen Bürgerfragestunde insgesamt drei Aufrufe zu den Themen: 

 

Bericht aus der Bürgerfragestunde vom 14.1.2015 Ortsbeirat 16 - Bergen-Enkheim

von Franz Hellriegel

Jugendhaus und Kindertagesstätte Borsigallee:

Es waren 2 Gäste von der Stadt Frankfurt anwesend.

1. Gast: Herr Mönch

  • Ambulante Jugendhilfe wird beendet, dafür werden „Inobhutnahme-Plätze“geschaffen. (Stellen werden sukzessiv abgebaut)
  • Es ging darum was die Kindertagesstätte an der Borsigallee macht:
  • Erziehungsberatungsstelle
  • ambulante Jugendhilfe

2. Gast: Sein Kollege

  • Es ging um die Vermietung von Räumen im Jugendhaus:
  • Alle rechtlichen Auflagen nun erfüllt für die Einstellung eines Hausmeisters der die Vermietung an Vereine managed.

 

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