Ortsbeirat 2

Bericht von der 21. Sitzung (Teil 1): Rohmerplatz und andere Provisorien

Provisorium

Man sagt: "Nichts hält länger als ein Provisorium." Im Falle der Kita Rohmerplatz, die seit nahezu 5 (fünf!) Jahren auf dem Kurfürstenplatz wird dies wohl auch noch ein wenig anhalten, denn der Baubeginn ist nicht vor 2020 zu erwarten, wie dem Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Ortsbeirat heute vorgestellt wurde. Die Präsentation der KEG war nicht nur deswegen von zahlreichen kritischen Nachfragen begleitet. Hinzu gesellt sich ein neues Provisorium: Das Gymnasium West am Römerhof wird ebenfalls zunächst als ein eben solches errichtet. Dahingehend möchte sich die vegane Kita in Bockenheim dauerhaft etablieren. Dementsprechend länger dauerte die Bürgerfragestunde: Mit über 2 3/4 Stunden rekordverdächtigt. Ortsvorsteher Kaufmann kommentierte zum Abschluss, dass man die 60 Minuten gut ausgefüllt hätte - ich mag den Humor.

Tag der öffenen Tür von Stadtteilbüro Bockenheim und ExZess

Einladung Tag der offenen Tür

Das Stadtteilbüro Bockenheim und das ExZess hatten eine wundervolle Idee: Warum nicht einmal einen gemeinsamen Tag der offenen Tür veranstalten? Am Sonntag, den 25.03. war es dann soweit und bei schönstem Sonnenschein strömten erst langsam doch stetig Sympathisantinnen und Sympathisanten, interessierte Bürgerinnen und Bürger oder einfach Neugierige in die benachbarten Räumlichkeiten.

Bericht von der 19. Sitzung - kurz aber schmerzvoll

Um es vorweg zu nehmen, es war wohl die bislang kürzeste Ortsbeitragssitzung, der ich beiwohnen durfte. Dieses Mal will ich weniger die Bürgerfragestunde, als einige Anträge in den Fokus rücken. Insbesondere geht es um Wahlkampf, gefühlte Sicherheit und die Verwendung öffentlicher Mittel.

Bericht von der 18. Sitzung - Gemischte Gefühle

Zunächst ist einmal eine Entschuldigung fällig, denke ich. Leider habe ich es in der jüngsten Vergangenheit nicht immer geschafft, meine Berichte der Ortsbeiratssitzungen zu verfassen und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Dafür bitte ich um Entschuldigung.

Doch kommen wir zur letzten Sitzung. Wie gehabt, möchte ich mich im Wesentlichen auf die Bürgerfragestunde konzentrieren, die auch heute mit gut zwei Stunden länger war, als es die HGO eigentlich vorsieht. Angesichts des Ausbaus des Rebstockviertels mit dem geplanten Einschnitt in den Biegwald war das jedoch zu erwarten.

Bericht von der 15. Sitzung - Über die Legende von der (rechtzeitigen) Information

Wieder einmal durften die Mitglieder des Ortsbeirats erfahren, was es mit der Legende von der rechtzeitigen Information auf sich hat - um es vorweg zu nehmen: Nicht viel.

Neben dem, grundsätzlich zunächst einmal nicht zu kritisierendem, geplanten Projekt Studentenwohnheim, dass an der Sportuni entstehen soll, über dass der der Ortsbeirat erst erfuhr, als es um die Frage des Tausches im Sinne der Grüngürtelverordnung ging [1] und zu dem bis heute keinerlei Informationen vorliegen, durften wir dieses Mal erfahren, dass die Verhandlungen zur Arrondierung des Grundstücks an der Kaufunger Strasse 4 bereits seit 2 Jahren(!) im Gange sind. Doch der Reihe nach...

Unsozial in Bockenheim [Update]

Letzten Donnerstag konnte ich an einem Ortstermin teilnehmen, den das Stadtteilbüro Bockenheim organisiert hatte. Es ging um den Vortrag des Magistrats M 103/17 [1].In diesem wird der Verkauf der Grünfläche am Hülya-Platz an den Investor RHHG Projektentwicklungs GmbH & Co KG angeregt. Dieser erwarb bereits die angrenzenden Liegenschaften Kaufunger Strasse 4 (ehemals Tibet-Haus) und Friesengasse 13 (Altes Bauernhaus) und will diese nun zu einem Wohnhaus zusammenfassen.

Entstehen werden bei einem Kaufpreis von 453.100 Euro für 197 m² aber keineswegs die dringend erforderlichen Mietwohnungen zu bezahlbaren Preisen, geschweige denn anteilige Sozialwohnungen. Soweit in mühevoller Recherche durch das Stadtteilbüro zusammengetragen werden konnte, sind an dieser Stelle vielmehr hochpreisige Eigentumswohnungen mit Tiefgarage geplant. Ebenfalls zur Anwendung kommen könnte der immer noch gültige, preußische Fluchtlinienplan. Demnach könnten Geschosshöhen mit bis zu fünf Etagen realisiert werden.

Fassen wir zusammen, was der Magistrat alles nicht gedenkt zu tun:

Bericht der 14. Sitzung - (Auch) ein Gastkommentar

Sebastian Alscher - Bundestagskandidat

Die Ortsbeiratssitzung am letzten Montag war sicherlich in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Zum einen nahm vollkommen zu Recht die Vorstellung der Auslagerung der Francke-Schule einen weiten Teil der Bürgerfragestunde in Anspruch, zum Anderen mussten wir anhand einer Magistratsvorlage mal wieder erkennen, wie schlecht die Informationspolitik gegenüber dem Ortsbeirat ist und dann war da noch, neben einigen anderen interessanten Aspekten der Wahlkampfvorstoss der FDP gegen das Cafe Excess.

Dieses Mal war, wenn auch nicht zum ersten Mal, unser Spitzenkandidat für die Bundestagswahl Sebastian Alscher zu Gast und ich konnte ihn gewinnen, einen Gastkommentar zu schreiben, den ich der geneigten Leserschaft nicht vorenthalten will.

Sozialwohnungsbau - aber richtig!

Eigentlich sind in Frankfurt ab einer bestimmten Größenordnung 30% geförderter Wohnraum und davon 15% im Ersten Förderweg festgeschrieben. Vollkommen zu Recht vermutet die Linke im Ortsbeirat 2 und damit ist sie nicht alleine, dass diese Zahlen auf dem "Kulturcampus Bockenheim" nicht erreicht werden. Hierzu hatte ich bereits meine Befürchtungen geäußert und mit Zahlen hinterlegt.

Doch der vermeindliche Lösungsvorschlag der auf der letzten Sitzung von ihnen eingebracht worden ist, ist leider keiner. Im Folgenden möchte ich erklären, warum nicht und weshalb ich den Antrag am Ende ablehnen musste.

Bericht der 12. Sitzung - Wenn Schule krank macht (Update)

Ortsbeirat 2: Bericht von der (Wieder-)Eröffnung des Bolzplatz Schönhof in Bockenheim

Die Sorge um bezahlbare Wohnungen insbesondere angesichts von Projekten wie ONYX-Tower und Hochhaus am Park, die Belästigung durch die vielfältigen Bautätigkeiten oder auch "nur" die Vorgärten, die keine sind, aber sein müssten - all das sind alte Bekannte und leider zu Recht immer wieder Themen im Ortsbeirat und diese Sitzung machte dabei keinen Unterschied.

Auch Schulproblematiken gehören immer wieder dazu, doch die Ereignisse um die Rebstockschule, jetzt Viktoria-Luise-Schule, stellen einen bislang traurigen Höhepunkt dar.

Ob Francke-, Georg-Büchner- oder Bettinaschule - ich habe schon darüber berichtet - die Probleme an Frankurter Schulen sind ernst bis haarsträubend. Doch der Beitrag der IG Schadstoffe und der Elternschaft zu den Vorfällen an der VLS stellen dies alles in einen traurigen Schatten.

Bericht zur Informationsveranstaltung Franckeschule

Am Donnerstag hatte Frau Stadträtin Weber zu einem Termin in die Francke-Schule geladen. Ihr zur Seite standen eine Referentin, die den ganzen Abend über nicht ein Wort sagte und ein Referent, jedoch waren die Mitarbeiterinnen, die sich besonders eingehend mit der Materie beschäftigt hatten, wohl beide kurzfristig erkrankt. So kam es und das sei direkt vorweg genommen, dass "Das nehme ich mit." ein sehr häufig gehörter Satz wurde. Mitnehmen konnten die Elternschaft und die Ortsbeiräte einige sehr überraschende Wendungen und viele Fragezeichen.

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