Dies ist eine Veröffentlichung in der Rubrik Piratengedanken.

Piratengedanken sind Berichte, Kommentare und Meinungen unserer Mitglieder. Diese Einzelmeinungen sind nicht zwangsläufig Parteimeinung! 

 

 

Die Piraten, die Frauen und die Mündigkeit

Jaja, die Piraten sind derzeit in aller Munde. Und damit einhergehend  diese ganze Diskussion um Chancengleichheit, Frauenquote usw..
 
Viele bemängeln die geringe Anzahl von Frauen in der Partei im Allgemeinen und das Fehlen von Frauen auf den Wahllisten im Besonderen. Entweder ist die Partei für Frauen nicht sonderlich attraktiv und ihnen fehlt der Anreiz sich dort über die Maßen politisch zu engagieren. Oder den Frauen, die es dort gibt, werden bei ihrem parteiinternen Aufstieg Steine in den Weg gelegt. Oft hört man, die Piraten seien "post-gender" und es würden geschlechtsunabhängig jene Menschen den Job machen, die ihn machen können und machen wollen. Wenn es trotzdem so wenig Frauen in der Partei gibt, heisst das dann, dass sie nicht wollen oder heisst es, dass sie nicht können. Und wenn man davon ausgeht, dass "können" geschlechtsunabhängig ist, warum wollen sie dann nicht?
 
Es werden auch die Einwände der weiblichen Piraten immer lauter die sagen, dass sie sehr wohl existieren und dass es ihre eigene Entscheidung ist, wenn sie sich nicht aufstellen lassen oder bei den Piraten an vorderster Front mitwirken wollen. Das erinnert mich an Frauen, die so indoktriniert sind, dass sie ihre Unterdrückung  als selbstgewählt hinstellen. Quasi-emanzipatorisches Stockholm-Syndrom. 
Vor kurzem las ich einen Artikel in dem es um weibliche Karrieren ging und dessen Credo war, dass mindestens genauso viele Frauen, die die Karriereleiter nach oben klettern, irgendwann freiwillig abspringen. Und das nicht, weil sie sich die Stirn an der gläsernen Decke blutig gestoßen haben oder ihnen die Lust auf die männlich dominierten Machtspiele fehlen. Sondern einfach, weil sie merken, dass sie einfach keine großartige Verantwortung tragen wollen. Dass es ihnen keinen Spass macht, für so viele Menschen und Millionen verantwortlich zu sein.
 
Wollen also viele Frauen gar keinen Erfolg? Hat mir die  Emanzipation nur eingeredet, ich würde den gleichen Erfolg anstreben wollen wie die Männer? Finden Frauen wirklich ihre tatsächliche Erfüllung eher im Privaten? Sind sie lieber „die starke Frau hinter dem erfolgreichen Mann“? Oder noch wichtiger: Ist die Möglichkeit zugeben zu können, dass man sich in der  zweiten Reihe wohler fühlt möglicherweise die wahre Emanzipation? 
Zeigt das Befürworten der Frauenbewegung bei gleichzeitiger „Erfolglosigkeit“ nur, dass man grundsätzlich dafür ist, dass „anderen Frauen“ Erfolg ermöglicht wird auf den man selbst aus den verschiedensten Gründen keine Lust hat?
 
 „Stell dir vor, es ist Karriere und keine geht hin?“
 
Oder sind die Aussagen der Frauen, die freiwillig auf ihre mögliche Karriere verzichten, nur das Ergebnis einer sehr geschickten Gehirnwäsche?
 
(An) was glaubt ihr da draußen?
 
Kathrine, 34, Pirat
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Kommentare

test

test

"Es werden auch die Einwände

"Es werden auch die Einwände der weiblichen Piraten immer lauter die sagen, dass sie sehr wohl existieren und dass es ihre eigene Entscheidung ist, wenn sie sich nicht aufstellen lassen oder bei den Piraten an vorderster Front mitwirken wollen. Das erinnert mich an Frauen, die so indoktriniert sind, dass sie ihre Unterdrückung als selbstgewählt hinstellen." <----------Definiere doch bitte mal Deine Auffassung von Unterdrückung.

Stehst Du in der Öffentlichkeit?
Lässt Du Dich aufstellen?
Und wenn nicht: Warum nicht?
Und: Was macht DEINE Karriere?
Aus dem stillen Kämmerlein heraus ist es einfach, derartige Aussagen zu treffen.

"Oder sind die Aussagen der Frauen, die freiwillig auf ihre mögliche Karriere verzichten, nur das Ergebnis einer sehr geschickten Gehirnwäsche?"
Das halte ich persönlich für dummes Zeug. Es gibt genug andere Dinge im Leben, die für viele wichtiger sind. Und DAS hat in keinster Weise etwas mit Unterdrückung zu tun.

Übrigens:
Die Verallgemeinerungen in Deinem Artikel sind grauenhaft.
Keine der Fragen kann man für ALLE Frauen beantworten.

Jeder Mensch (und ich wähle bewusst das "Mensch" und NICHT Frau) muss ganz allein für sich entscheiden, was er will und was nicht.

Steffi
Frau und Mensch

Ich präzisiere :)

Hallo Steffi,

es fällt mir nicht gerade leicht unvoreingenommen auf eine Meinung zu antworten, die mit "Frau und Mensch" untertitelt ist, so als ob man das betonen müsste weil es sich das für gewöhnlich ausschließt, aber ich werde es ernsthaft versuchen.

Ich befürchte, du hast einige meiner Aussagen falsch verstanden. Ich möchte weder Frauen angreifen die keine Karriere machen, noch wollte ich Allgemeinplätze für alle Frauen aufstellen. Mich macht nur das Ungleichgewicht von Männern und Frauen in manchen Positionen nachdenklich und deswegen würde ich gerne ein paar Fragen aufstellen, wie es zu so etwas kommen kann.

Im Gegensatz zum Landläufigen "Hier wird die Frau durch patriarchale Machtstrukturen unterdrückt" frage ich mich, ob es nicht vielleicht sein kann, dass es eher ein freiwilliges Zurücktreten anstatt einer Unterdrückung ist. Und überlege dann, ob dieses Zurücktreten wirklich freiwillig ist, oder doch vielleicht ein Akt des vorauseilenden Gehorsams. Wollen Frauen Sachen nicht, weil sie sie wirklich nicht wollen, oder weil sie aus verschiedensten, möglicherweise unbewussten, Gründen meinen, nicht wollen zu können/dürfen/wasauchimmer.

Überspitzt könnte man das auch mit der Frage zusammenfassen "Werde ich nur unterdrückt, wenn ich merke, dass ich unterdrückt werde?" Natürlich ist der erste Impuls auf diese Frage ein herzhaftes Lachen und Kopfschütteln und ein "So what, wenn ich nicht merke dass ich unterdrückt werde und es vielleicht garnicht werde, dann ist es doch auch egal ob ich unterdrückt werde oder nicht!".
Aber ist das so?

Du hast recht mit der Aussage, dass jeder Mensch für sich selbst entscheiden muss was er will und was nicht. Aber um solche Entscheidungen treffen zu können sollte er sich seiner Wahlmöglichkeiten bewusst sein.

LG
Kathrine

Ich denke ...

... wichtig ist, dass Du als Frau nicht unterdrückt wirst und die Möglichkeit hast ganz im Rahmen deiner Fähigkeiten tätig zu werden. Es ist nichts negatives daran auf den (öffentlichen) Ruhm zu verzichten und "die starke Frau hinter dem erfolgreichen Mann" zu sein. Genauso ist nichts negatives daran zu finden "der starke Mann hinter der erfolgreichen Frau" zu sein. Man kann das ganze aber auch als ein "nebeneinander" gestalten. Viele Frauen wollen gar keine Karriere machen. Viele Männer auch nicht. Sie sind mit ihrem Dasein zufrieden und wollen nicht mehr. Deswegen muss sich doch niemand schlecht fühlen! Ich bin auch nicht der Meinung, dass eine Frau, die keine Karriere macht, unterdrückt ist und das selbst wählt. Warum auch? Wir brauchen Menschen die die Verantwortung übernehmen und wir brauchen Menschen die helfen sie zu tragen, die den Laden am Laufen halten und und und. Jeder wie er kann - egal welchen Geschlechts. Wenn wir alle Karriere machen, wer sorgt dann für den "Rest"?

Ich kann diese (von der Presse breit getretene) Diskussion über Frauenquoten nicht mehr hören. Natürlich sind wir Frauen da und leisten unseren Beitrag. Welcher Art der ist, das möge man bitte jeder selbst überlassen. Vielleicht liegt es einfach nicht in der Natur der Frau auf Teufel komm raus Karriere machen zu müssen? Ich denke nicht, dass das irgendetwas mit Gehirnwäsche zu tun hat. So geschickt sind die "Herren der Schöpfung" nun auch wieder nicht ... und wir nicht so doof! Ich denke vielmehr, dass wir uns "von der Emanzipation" erzählen lassen, dass es nicht in Ordnung ist "weniger zu wollen". Ich muss als Frau nicht in einer Führungsposition sein um einen Wert zu haben. Ich bin auch nicht ohne Wert wenn ich mich nicht für eine Karriere entscheide. Wenn Frau sich in einer sogenannten untergeordneten Rolle wohler fühlt, warum nicht? Jedem Lehrling bringen wir bei, dass auch die "niederen" Arbeiten wichtig sind und gemacht werden müssen. Ansonsten läuft nämlich kein Laden! Es ist nichts schlechtes daran nicht ganz oben oder ganz vorne zu stehen und schon gar nichts minderwertiges. Vielleicht funktioniert die Mehrzahl der Frauen besser und lieber im "Hintergrund". Das hat aber doch nichts damit zu tun, dass sie freiwillig die Unterdrückung wählt.

So. Und bevor ihr jetzt auf mich drauf haut: Ich selbst bin in Vollzeit berufstätig. Mein Mann ist zu Hause und kümmert sich um unsere Tocher und sorgt dafür, dass zu Hause alles läuft und ich bin für die Kohle zuständig. Daneben bin sind wir beide Piraten und versuchen die Welt zu verbessern. Wer von uns sein Gesicht in die Öffentlichkeit hält, das werden wir sehen wenn es soweit ist. Vielleicht werden wir auch beide "nur" eine/n Dritte/n unterstützen. Wer weiß das schon? Jetzt ist erstmal "arbeiten" angesagt.

Ich glaube also daran, dass jeder das machen sollte was ihm liegt und wofür er qualifiziert ist. Und wenn Mann / Frau auch noch Spass dabei hat und zufrieden ist, dann ist doch alles bestens :-)

Gleichberechtigung ist etwas feines und funktioniert auch ohne Karriererangeleien ganz wunderbar. Und Verantwortung tragen nicht nur diejenigen, die sich für eine Karriere entscheiden. Nur mal so nebenbei :-)

Nicki, 43, Pirat

Danke :)

Hallo Nicki,

vielen Dank für deine Meinung. Deine Ansichten haben mich zum Nachdenken angeregt und das macht mich immer glücklich. Wahrscheinlich hast du recht und sich das alles von einer entspannteren Warte aus zu betrachten ist der bessere Weg.

Meinst du, dass der "Frauenmangel" bei den Piraten also an sich kein Problem ist (zumal andere Parteien auch nicht gerade mit einem 50 %igen Anteil an weiblichen Mitgliedern in allen Ebenen glänzen können) und man das einfach so weiter laufen lassen sollte. Oder besteht deiner Meinung nachdoch Handlungsbedarf, der sich ja nicht unbedingt in einer Frauenquote sondern vielleicht erstmal in einer Analyse der Situation zeigen könnte.

LG
Kathrine

Hmmm ....

Hallo Katherine,

ich denke, dass man durchaus weiter daran arbeiten sollte Frauen für die Piraten zu gewinnen. Aber: Nicht zwingend für Führungspositionen. Die meisten Frauen in meiner Umgebung "dienen" als Sekretärinnen oder in ähnlichen Berufen; sind also von Haus dazu geeignet zu "unterstützen". Ich selbst bin ein Mischmasch daraus. Auf der einen Seite bin ich Sekretärin auf der anderen Notariatssachbearbeiterin und Admistrator für unsere Anwalts- und Notarsoftware. Ich selbst denke (für mich ganz persönlich), dass ich durchaus in der Lage bin etwas auf die Beine zu stellen (ich kann organisieren, ausformulieren / ausarbeiten); aber nicht ohne Unterstützung derjenigen die sich im Thema auskennen. Ich kann alles lernen, was aber nicht heißt, dass ich alles kann :-) Politik ist ein Thema das - meines Erachtens vor allem Frauen - in den letzten Jahren eher gemieden als gesucht haben. Lasst sie sich doch in ihrem eigenen Tempo in die politische Arbeit finden. Und wenn die Arbeit im "Hintergrund" stattfindet, dann ist das selbst gewählt (und keinesfalls unterdrückt; auch nicht weil sie denken sie würden nicht unterdrückt) und vollkommen in Ordnung. Jeder wächst mit seinen Aufgaben und vielleicht wird ja doch eine von uns - eines Tages - Bundeskanzler *grins*. Aber mal ganz ehrlich: Welche Piratenfrau will schon so sein wie unsere derzeitigen Politikerinnen (mal ganz wertfrei und ohne bestimmte Namen zu nennen)? Ich denke wir Piratenfrauen unterscheiden uns zu diesen Damen zu stark, als das wir hier einen Vergleich gezogen wissen wollen. Wir haben es nicht nötig auf Frauenquoten zu drängen, denn wenn wir wollen - und können! - dann respektiert uns jeder Piratenmann (das Wort gefällt mir) in der von uns angestrebten Position und seine Unterstützung ist uns gewiss so wie ihm auch die unsrige ist.

Themen wie "Frauenquote" (vor allem bei den Piraten) nerven mich - gelinde gesagt - ziemlich an. Meiner Meinung nach ist das ein Thema mit dem uns die Presse geiselt und versucht nachhaltig in die Ecke "Nerds" zu drängen. Themen wie Datenschutz und Urheberrecht sind nicht so wirklich "Frauenthemen" (was jetzt bitte nicht heißt, dass Frauen sich nicht mit diesen Themen auseinandersetzen oder daran interessiert sind und schon gar nicht, dass ich die Piraten hierauf reduziere!!!). Allgemein darf man wohl davon ausgehen, dass "Frauenthemen" wohl eher sozialer Natur sind, sich mit Kindergärten und Grundschulen beschäftigen und - ganz allgemein - mit dem was direkt vor der Haustüre passiert und/oder nötig ist. Die Finanzpolitik zum Bleistift ist ein Konstrukt was kaum ein Mann versteht. Kann man es Frauen verübeln, wenn sich hierzu lieber nicht öffentlich äußern / Stellung beziehen? Das heißt ja nicht, dass sie (a) keine Meinung haben oder sie (b) die Klappe zu halten haben.

Ich denke, dass wir - vorhandenen Piratenfrauen - einen gesunden "Gegenpol" zu unseren Piratenmännern bilden sollten (genau wie im "richtigen Leben") und uns der Themen annehmen die ihnen (den Piratenmännern) nicht vordergründig "wichtig" (ist vermutlich nicht das richtige Wort) sind. Mann (und auch Frau) kann sich nicht um alles kümmern und in diesem unseren Land gibt viele Themen, die im Argen liegen. Lass uns schauen für was wir Piratenfrauen uns - unseren Fähigkeiten und Neigungen entsprechend - stark machen können und sollten (und ich meine jetzt keine Frauenparkplätze!). Ich bin sicher, dass uns das den Zulauf der Frauen garantieren wird, denn die sind keineswegs so unterdrückt wie es den Anschein hat bzw. die Presse das gerne darstellt.

Also Fazit: Handlungsbedarf durchaus, aber ohne Stress und Erfolgszwang. Männer und Frauen können sich - wenn sie vernünftig zusammenarbeiten - ganz hervorragend ergänzen. Das sollten wir dem Rest unseres Landes "vorleben" und (weiterhin) zum mitmachen einladen.

Wie hoch oder niedrig ist denn der weibliche Anteil an Mitgliedern überhaupt (also in Zahlen)?

LG
Nicki

Hm II

Hallo Nicki,

nur kurz zu deiner letzten Frage, da ich über den Rest erst noch ein bisschen nachdenken muss: Soweit ich weiss, weiss niemand wie hoch der Anteil der Frauen (oder der Männer *g*) bei den Piraten ist, da das nirgends erhoben wird. Wäre irgendwie sehr lustig, wenn da mal jemand nachschauen würde und es das Problem nicht wirklich gäbe. Je länger ich mich nämlich mit dem Thema beschäftige, desto mehr habe ich den Eindruck, dass mehr Frauen aktiv sind (in allen Ebenen), als man landläufig so annimmt.

Nur, wenn halt alle auf dem "Piratenpartei = Nerds = Frauenproblem" rumhacken und man keine Fakten/Zahlen nennen kann um dieses Argument zu entkräften, dann muss man sich weiter damit auseinandersetzen.

Grundsätzlich scheint der Frauenanteil in der Politik bei etwa 25% zu liegen. Nach Parteien aufgeteilt wäre das:
Bündnis90/Die Grünen und die Linke (37 Prozent), SPD (31 Prozent), CDU (26 Prozent) FDP (23 Prozent), CSU (19%).

Ein recht guter Artikel zu diesem Thema (aus dem auch die oben genannten Zahlen stammen) findet man bei der Bundeszentrale für politische Bildung:
http://www.bpb.de/themen/TAHKRA,0,Frauen_in_der_Politik.html

Der aktuelle Anteil von Frauen im deutschen Bundestag liegt bei etwa 33% (Stand Juni 2011), wobei Bündnis90/die Grünen und die Linke mehr Frauen als Männer im Bundestag haben. Genauere Angaben hier:
http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/mdb_zahlen/frauen_maenne...

LG
Kathrine

Ist das auch gut so?

Hallo,
Ich teile Deine Analyse, aber ist gut für unsere Gesellschaft? Ist es gut, wenn die wichtigen Entscheidungen nur von Leuten getroffen werden, die gerne im Rampenlicht stehen, die geil auf Karriere sind und natürlich männlich? Nein! Es ist wichtig, dass gerade auch alle anderen eingebunden werden. Mehr Frauen in Führungspositionen führen nachweislich anderen Perspektiven und somit zu einer anderen und ja auch zu besseren Entscheidungen. Darum geht es. Darum braucht es Quoten. Nicht wegen der Frauen, sondern für das Allgemeinwohl.
Gruß
Alex

Frauenquote gut oder schlecht?

Hallo Alex,
für dich ist also die Frauenquote auch gleichzeitig ein Instrument um Frauen in Führungspositionen "zu zwingen" für unser aller Wohl? Ich bin nicht grundsätzlich gegen eine Frauenquote, mag aber einfach den Beigeschmack nicht, der diesem Wort anhängt. Ich glaube, es gibt kaum irgendwo tatsächlich eine Frauenquote die eingehalten werden muss, aber ich glaube, jeder Frau in einer Führungsposition wird hundertmal in ihrem Berufsleben unterstellt, dass sie doch hauptsächlich wegen einer solchen dort ist, wo sie ist. Das macht eine an sich gute Idee irgendwie zu einem traurigen Witz.
LG
Kathrine