Herbert Förster

Hallo, ich bin Herbert.
Ich kam erst spät zu einer Mitgliedschaft in einer Partei.
Ich habe mit der Politik angefangen, weil ich viel gemeckert habe.  Irgendwann hat meine Frau gesagt: „Ich kann’s nicht mehr hören. Geh doch  mal zu einer Partei und beschwer dich da oder tritt ein.“ Ich bin dann  zur SPD, weil ich da die größte Schnittmenge gesehen habe. Das war 2003.  Sechs Jahre später bin ich wieder ausgetreten, weil die Art der SPD  nicht mehr meine Art ist, Politik zu machen.
Ich fand die Politik im Kern gar nicht so falsch. Allerdings hat sich  die SPD in den Strukturen und Arbeitszeiten nie danach gerichtet, wann  die Leute Zeit hatten. Viele Leute arbeiten wie ich im Handel und können  erst nach 20Uhr an irgendeiner Sitzung teilnehmen. Wer deshalb nicht  regelmäßig da ist und sich etwas zurückzieht, wird schnell von der  Kommunikation abgeschnitten.

Nach einiger Zeit wurde ich, durch eine Piratenflagge auf dem Wormser Marktplatz, auf die Piraten aufmerksam. Zunächst nutzte ich die Hinweise auf piratenpartei.de um mich in die Mailinglisten und Chats einzuklinken, und diskutierte dort mit. Nach einigen Tagen war ich überzeugt. Dies ist meine Partei.
Zu jeder Tag- und Nachtzeit kann man mitmachen, mitgestalten und sich nach eigenen zeitlichen Möglichkeiten einbringen.
Am meisten überzeugte mich das die Meinung jedes Einzelnen zählte, und der Vorstand eher verwaltend und organisierend agierte.
Ich druckte den Aufnahmeantrag aus, und faxte ihn ausgefüllt an die Piratenpartei. Bis dahin hatte ich noch keinen einzigen Piraten persönlich kennengelernt.

Zeit zur Kontaktaufnahme; hin zum Stammtisch im Club Voltaire.
Dort kam ich zunächst nur mit den anderen Interessierten in Kontakt. Es herrschte Aufbruchstimmung. 2009 stand schließlich die Bundestagswahl an.
Von den Mitgliedern der Partei nahm keiner Kontakt zu mir auf. Das änderte sich auch bei den nächsten beiden Stammtischen nicht. "Ja, Moment", "Muss gerade noch mit dem Thorsten sprechen" und "Erst schnell noch Vorstandsbesprechung" waren Sätze die ich regelmäßig hörte.
Wenn es Euch gerade auch so ähnlich geht, habe ich frohe Kunde.
In der vierten Woche fragte jemand: "Ich habe dich schon öfter hier gesehen. Wer bist du?".
Meine Antwort war: "Ich bin Mitglied der Piratenpartei".
Nun ging alles ziemlich schnell. Erste Treffen zur Gründung des Kreisverband Frankfurt wurden organisiert und durchgeführt. Wie immer begleitet von vielen, teils heftigen, Diskussionen. Schliesslich gründeten wir am 10.04.2010, auf unserem ersten Kreisparteitag,  den Kreisverband Frankfurt der Piratenpartei Deutschland.
Ich wurde zum ersten Generalsekretär gewählt, und hatte dieses Amt ein Jahr inne.
Aber es ging mehr als flott weiter in Frankfurt.
Wir wollten bei der Kommunalwahl 2011 antreten. Viel Organisation und Diskussionen um Programm und Kandidaten wurden bewältigt. Schließlich erzielten wir mit 2% zwei Sitze in der Stadtverordnetenversammlung, der ich seit 01.04.2011 angehöre.
Zusammen mit Martin Kliehm vertreten wir die Piratenpartei in einer Fraktionsgemeinschaft mit Luigi Brillante von der Europaliste Frankfurt.
Damit es mir nicht langweilig wurde wählte mich unser Kreisparteitag im Herbst 2011 zum Kandidaten für den Oberbürgermeister-Wahlkampf.
Bei vielen Terminen mit Presse, Bürgervereinigungen, auf Podiumsdiskussionen und Wahlkampfständen vertrat ich meinen Kreisverband und die Politik der Piraten. Nie vorher erlebte ich so viel Interesse an der Meinung der Piraten zur Stadtpolitik.
Das war eine Erfahrung welche ich nicht missen möchte. Ich empfehle jedem so etwas zu machen.
Aktuell ist es auch wieder superspannend in unserer Partei. Mitgliederzuwachs erzeugt neue Herausforderungen an uns. Neumitgliedertreffen, FrankfurtCampus und Tool-Seminare sind die ersten Antworten.
Kommt zu uns und gestaltet unsere Politik.
Meine Schwerpunkte liegen bei den Rechten für alle in Deutschland lebenden Menschen, egal woher sie stammen.
Politik und Verwaltung müssen endlich transparent werden. Die Menschen müssen sehen können was die, von ihnen gewählten Politiker tun.
Die Rechte der Menschen müssen besser geschützt werden. Statt Angst vor Terror zu schüren und damit neue Einschnitte in die Rechte der Menschen zu rechtfertigen muss Politik wieder für die Menschen da sein, und nicht für den Erhalt von Macht und Parteipfründen.
Also hilf mit. Verändere Deutschland und seine Politik.

Fragen? Nur zu!
h.foerster@piratenpartei-frankfurt.de
Twitter: @Herb_Foxley
Piratenwiki: http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Herb_Foxley

Noch ein paar Links:

http://www.fr-online.de/petra-roth-peter-feldmann/piraten-in-frankfurt-s...

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/im-gespraech-herbert-foerster-kein...

http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/mehr-transparenz-in-der-p...

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