Dies ist eine Veröffentlichung in der Rubrik Piratengedanken.

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Herbert Förster OB-Kandidat für die Piraten?

Es ist einfach unglaublich.
Während ich wie jeder andere meiner Arbeit nachgehe tritt Petra Roth zurück und die Frankfurter Rundschau benennt mich auf ihrem Online-Portal in einer Umfrage als möglichen Kandidaten der Piratenpartei ( http://t.co/4gCRLzUo ). Das fand ich ja noch witzig, und eine gute Werbung für die Piraten. Ergebnisse bis zu 15% waren für mich erstaunlich, das ist aber nicht repräsentativ. Weniger witzig ist das die Rundschau in den letzten Jahren und Monaten nicht verstanden hat wie wir ticken.

Noch am 22.09.2011 schreibt der Autor Matthias Thieme in seinem Artikel  „Ganze zehn Stunden brauchte die Versammlung allein für die Wahl des Bundesvorstandes. Jeder der rund 1000 anwesenden Piraten hatte das Recht, Anträge zu stellen – ein basisdemokratischer Alptraum.“

Und nun geht man wohl davon aus das ich als Fraktionsvorsitzender der ELF Piraten-Fraktion der logische Kandidat bin.

Etwas vorsichtiger war da eine Mitarbeiterin des Hessischen Rundfunks, zuständig für die Hessenschau kompakt. Sie rief an und fragte mich ob ich definitiv der OB-Kandidat der Frankfurter Piratenpartei sei.

Ich erklärte, dass dies ein Vorstoß der Frankfurter Rundschau war, welche mich ohne Rückfrage, in dieser Umfrage platziert habe. „Unser basisdemokratisches Verfahren findet, wie bei jeder anderen grundsätzlichen Entscheidung, auch in diesem Fall Anwendung.“ erklärte ich ihr telefonisch. Auch dass unter den vorgeschlagenen Kandidaten basisdemokratisch der OB-Kandidat gewählt wirde, lies ich nicht unerwähnt.
Ihre Abschlussfrage, ob ich OB-Kandidat werden möchte, beantwortete ich mit „ich bin interessiert, ob ich es werde, entscheidet die Basis.“ Nun könnt ihr hier sehen was daraus entstand (ab 2:48).

Nochmal für alle zum Mitschreiben: Jeder einzelne Frankfurter Pirat entscheidet mit seiner Stimme, wer für ihn als OB-Kandidat in Frage kommt. Kein Vorstand, kein Mandatsträger hat da ein besonderes Vorrecht.

Bis bald

Herbert Förster

 

Auch auf: http://www.herbert-foerster.de/?p=306


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Kommentare

Das Momentum war nie grösser

Liebe Piraten, seit dem 21.10.2011 brodelt es in Frankfurt . Die Nordlandebahn wurde eröffnet und mit der Neuordnung des Luftraums in der Rhein Main Region, wurde die ganze Stadt/Region von FRAPORT, Landesregierung,Deutsche Flug Sicherung, Luftfahrtgesellschaften etc. als Geisel für ein riesiges Experiment genommen und wird nun permanent durch Fluglärmverschmutzt. Würde es sich um ein Atomkraftwerk handeln, wären schon längst hundert Tausende auf der Strasse. Die etablierten Parteien inkl. Grüne haben einen faulen Kompromiss geschlossen. Die Lärmschutzonen sind eine Farce, da der reale Lärm doppelt so laut ist , wie die Simulation, auf deren Basis die Schutzonen gesetzlich (bis 2020) verankert worden sind.
Wir brauchen einen OB Kanidaten der Piraten, der/die sich klar zu dem Thema Fluglärm positioniert. Notfalls mit der FAG zusammen. Das Momentum war nie grösser in Frankfurt, den etablierten einen Denkzettel für die Politik zu erteilen. Das Thema Fluglärm bewegt Frankfurt und frühere Flughafen Befürworter haben erkannt, dass Sie naiv gewesen sind. Nun müssen unser aller Kinder und auch Nacherholungsgebieten (in den Stadtwald kann man jetzt nur noch mit Ohrstöpseöl gehen) darunter leiden . Es kann nicht sein, dass die FRAPORT zu einem Systemplayer a la Banken gemacht wird. Im Sinne von "to big to fail..." und immer dieses Todschlagargument "Jobmotor". Würde man nur ein Teil der realen volkswirtschaftlichen Kosten, die die FRAPORt AG verursacht (Verschmutzung, Krankheit, Beschädigungen etc.) dem Gewinn entgegenrechnen, dann hätten die Fraport AG ein dickes Minus in der Bilanz

Bitte nehmt dieses Thema in den Wahlkampf auf. Selbst für die Landestagswahl wird es ein Momentum geben, da der nächste Sommer ein grausamer sein wird, da die meisten Frankfurter unter geschlossenem Fenster leiden werden.

Grüsse aus Niederrad (einem weiteren Zombiestadtteil)

Ammelito

Presse mal wieder

Sie haben es zwar schön als "angeboten" betitelt, aber das vermittelt irgendwie, als wärst du der einzig logische Kandidat.

Ein wenig mehr Differenzierung wünsche ich mir hier doch, lieber HR, auch wenn das unter Termindruck schwer fällt.