Dies ist eine Veröffentlichung in der Rubrik Piratengedanken.

Piratengedanken sind Berichte, Kommentare und Meinungen unserer Mitglieder. Diese Einzelmeinungen sind nicht zwangsläufig Parteimeinung! 

 

 

Ist die Welt noch zu retten

Wir leben auf diesem schönen blauen Planeten ohne uns großartig Gedanken zu machen wie wir mit ihm umgehen.
Wir schrecken kurz auf und sind bestürzt über Erdbeben oder Flutkatastrophen. Unsere Hilflosigkeit ist groß. Tsunami und Erdbeben können wir nicht verhindern. Doch da wo wir es können tun wir nichts!

Die Bodenerosion lässt jährlich Milliarden Tonnen fruchtbaren Boden verschwinden.
Doch wider besseres Wissen wird weltweit weiterhin Ackerbau im industriellen Stil betrieben. Der Boden wird mit Pflügen aufgebrochen und den Naturgewalten ausgesetzt. Wind und Wasser tragen ihn dann fort. Der Verlust an Fruchtbarkeit kann noch durch industriellen Dünger ausgeglichen werde. Wenn der Boden erst mal weg ist kann man aber nichts mehr anbauen.

Einige Landwirte und Farmer haben die Gefahr erkannt und setzen auf pfluglosen Anbau. Der Boden wird nie unbedeckt gelassen. Baumreihen bremsen den Wind. Wildhecken am Feldrand bilden einen natürlichen Wall gegen den Wind und geben der Fauna einen Unterschlupf. Sie tragen so zum Erhalt der Artenvielfalt bei.

Doch nicht nur die Erosion des Bodens wird uns gefährlich und sorgt weltweit für zunehmende Hungersnot.
Auch der Anbau von Enrgiepflanzen für alternative Treibstoffe reduziert die Flächen für den Anbau von Nahrungsmittel. Steigende Lebensmittelpreise und eine Verschärfung der Folgen des Klimawandels sind das Ergebnis.

Hier ist die Politik gefragt entsprechende Regelungen zu schaffen, welche die Vorraussetzungen für umweltgerechte Landwirtschaft zur Sicherung der Ernährung unserer Bürger sicherstellt.

 

Herbert Förster

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