Nachlese zur Oberbürgermeisterwahl

Die Piraten haben mit 3,8% ihr Ergebnis im Vergleich zur Kommunalwahl im Jahr 2011 verdoppelt. "Ich habe auf mehr gehofft, aber für die kurze Vorbereitungszeit ist das für uns ein gutes Ergebnis. Mit wenig finanziellen Mitteln, aber viel Einsatz lässt sich einiges erreichen", so Herbert Förster. 
Mit etwa 7500 Euro Budget haben die Piraten weniger als ein Viertel des Budgets der Linken, aber den gleichen Stimmenanteil erreicht. Das Budget der größeren Parteien und die Materialschlacht steht in schlechten Verhältnis zu den erhaltenen Stimmen. Mit eigener Kreativität statt gekauften Kampagnen lässt sich der Wähler auch erreichen.
 
Einer der Höhepunkte war der Herbert-Tag am Montag vor der Wahl in den Social Networks, der bundesweit von den Piraten organisiert wurde. Es war eine der Aktionen, die zwar kein Geld kosten, aber dafür um so mehr vom Ideenreichtum zeugt und die knappen Kassen nicht strapaziert hat. In diese Kategorie sind auch die Stadtteilbegehungen und die Ampelflyer einzuordnen.
Der Einfallsreichtum schlug sich auch in den Wahlplakaten nieder. Immer wieder kamen von Bürgern Anfragen, ob man eines der Plakate haben könnte, wobei die Kätzchen am begehrtesten waren. Diese wurden oftmals von den Laternenpfählen gestohlen - sehr zum Ärger der Piraten.
Nicole Seiler, Generalsekretärin der Frankfurter Piraten, die auf 500 Plakaten dazu aufforderte Herbert zu wählen, sagt: "Ab sofort dürfen die Plakate von jedem der mag eingeholt werden. Über eine kleine Spende im Gegenzug würde sich der Kreisverband Frankfurt sehr freuen".
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ein Plakat wurde noch am Wahlabend von Boris Rhein signiert. Dieses Plakat  wird von den Piraten zu Gunsten der Frankfurter Sportjugend versteigert werden. Der genaue Termin der Versteigerung wird noch bekannt gegeben werden.

Ob die Piraten einen der verbliebenen Kandidaten unterstützen, wird eine Umfrage unter allen Mitgliedern ergeben. Peter Feldmann hat bereits einen Besuch des Piratenstammtisches in Aussicht gestellt, um für sich zu werben.
 
Gespannt  wartet man hingegen auf die Wahlempfehlungen der Grünen, die sich in  einer Koaltition mit der CDU befinden, aber sich dennoch mit einigen  Positionen, welche Boris Rhein vertritt, schwer tun könnten - vor allem an der grünen Basis. "Wir werden das Geschehen bei den Grünen sehr genau beobachten und entsprechend in Zukunft thematisieren", so Thorsten Wirth, Pressesprecher der Frankfurter Piraten.

 

Pressemitteilung 12.03.2012

Autor: T. Wirth

Veröffentlicht durch: Piratenpartei - Kreisverband Frankfurt am Main

 

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